Astronavigation mit modernen Mitteln

Wer astronomisch navigieren will, der wird auch heute noch einen Sextanten benutzen müssen. Doch das kann auch sportlich gesehen werden. Alles andere jedoch, stapelweise astronomische Unterlagen, Gissorte, Vorlagen, Leerkarten, Taschenrechner, Zeichenutensilien und die Fähigkeit, mit all diesen Dingen auch umgehen zu können, das muss nicht mehr sein.

Dafür gibt es moderne Apps, mit denen jeder eine Standortberechnung durchführen kann, der ein Handy oder Tablet besitzt. Kenntnisse in Mathematik oder Astronomie werden dafür nicht gebraucht. Nach Eingabe von lediglich zwei Sonnenbeobachtungen wird der Standort auf einer zoomfähigen elektronischen Karte auf dem Display ausgegeben, genauer als mit der klassischen Methode.

Die Entscheidung, im Sinne einer guten Seemannschaft ein Astronavigations-Backup an Bord mitzuführen, wird damit sehr viel leichter gemacht.

siehe auch hier

Postmoderne Astronavigation

barrierefrei mit der Sonne navigieren
  • Die Geschichte der Astronavigation,
  • die neue Methode mit einer Navigations-App und
  • die Beschreibung der exakten analytischen Navigationsverfahren, die zugunsten grafischer Näherungsverfahren vor 150 Jahren verworfen werden mussten, weil es keine Computer gab,

  sind Inhalt der folgenden Beiträge. Zum Aufruf der Kapitel müssen die Bilder angeklickt werden.

1 Geschichte der Astronavigation
2 Die App Sun Navigation
3 Kleine Sextantenkunde
4 Analytische Positions-Bestimmung
5 & 6 Koppelnavigation und Großkreisrechnung
7 Zeitgleichung und Sunalmanac
8 Die Gauß’sche Lösung des Zweihöhenproblems
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